Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

how to love your body


Dieser Post geht an die 14-jährige Pia, die Stunden und Tage weinend vor dem Spiegel und ihrem Bett vergraben verbracht hat und sich verzweifelt gewünscht hat ihr Körper wäre normaler, schöner, perfekter und an Alle, denen es schon ein mal so ähnlich ging oder geht. Ich wünsche mir so sehr, dass diese kranke Perfektionswahn in unserer Gesellschaft endlich ein Ende hat - er hat schon genug angerichtet! Jedes Mädchen (und jeder Junge!) sollte das Recht haben seinen Körper genau so zu mögen, wie er ist.





Bevor du deinen Körper mögen kannst, musst du ihn erstmal respektieren. Mache dir klar, was er tagtäglich leistest – was er eigentlich für ein Wunder ist! Millionen Zellen arbeiten zusammen, damit du am Leben bleibst. Versuche deinem Körper etwas zurückzugeben – sei gut zu ihm, esse lieber einmal einen frischen Apfel statt aus Frust die ganze Kekspackung, bewege dich, atme frische Luft ein. Pass auf ihn auf! Ziehe dir einen Schal an im Winter, leg dich ins Bett, wenn du dich krank fühlst. Höre darauf, was dein Körper dir zu sagen hat. Nur so könnt ihr Freunde werden.


Stell dir mal kurz vor auf der ganzen Welt gäbe es nur dich. Wenn dein Bauch der Einzige wäre, den du kennst, würdest du niemals denken, dass er zu dick sein könnte. Wenn du noch nie jemanden mit glatten Haaren gesehen hättest, würdest du gar nicht auf die Idee kommen, dass mit deinen Locken etwas nicht stimmen könnte. Vergleiche bringen nie etwas, denn du bist nun einmal du und wirst es auch immer bleiben. Es gibt mehr als 7 Milliarden Körper auf dieser Welt - von allen fotogeshoppten Versionen in den Medien mal abgesehen – wenn du dich mit jedem davon vergleichen willst, wirst du niemals fertig. Also kannst du es auch gleich lassen



Schaue nicht wie mit einer Lupe auf deine „Makel“, bis du irgendwann das Gefühl hast, sie sind alles was dich ausmacht. Du bestehst aus so viel mehr. Wenn du in den Spiegel schaust, dann schaue dir bitte auch die wundervolle Farbe deiner Augen an, deine Sommersprossen, deine langen Wimpern, deine Grübchen…deine „Fehler“ sind nur eine Zutat von tausenden. Und in jedem guten Kuchen ist auch ein bisschen Backpulver. Pur würde das scheußlich schmecken, aber es ändert nichts daran, dass der ganze Kuchen köstlich ist! Ändere die Art wie du dich selber ansiehst und wie du andere ansiehst. Erfreue dich an all den schönen Dingen, statt an den scheinbar unschönen hängen zu bleiben.



Ein perfekter, symmetrischer Mensch, an dem alles glatt und gerade ist, sähe im besten Fall langweilig und im schlechtesten Fall einfach nur extrem gruselig aus. Ecken und Kanten, Narben und Falten lassen uns doch erst lebendig aussehen. Sei dankbar für deine kleinen Makel, die dich natürlich und liebenswert machen. Sei dankbar, für deine Fehler, die dir erlauben wunderschön zu sein, ohne perfekt zu sein. 


Egal wie du aussiehst, es wird immer irgendjemanden geben, der dich nicht schön findet. Genauso wie es auch immer jemanden gibt, der Rosen nicht schön findet oder Sonnenaufgänge oder die Farbe Blau. Das macht diese Dinge in den Augen aller anderen Menschen allerdings nicht weniger schön. Niemand kann entscheiden, ob dein Körper so wie er ist richtig oder falsch ist – außer dir. Du kannst für dich selber entscheiden, dass du zufrieden bist, wie du aussiehst. Und niemand hat das Recht dich davon abzuhalten. 

 Abgesehen davon ist es auch überhaupt nicht deine Aufgabe hübsch zu sein. Vielleicht bist du klug oder mutig oder liebevoll…wenn du möchtest kannst du auch hübsch sein, auf deine ganz eigene Art. Wenn du keine Lust darauf hast, ist das auch okay. 


 Es braucht Zeit, bis man sich so akzeptieren kann wie man ist – lasse dir diese Zeit. Sei nicht zu hart zu dir. Akzeptiere deine Unsicherheiten und Zweifel und versuche nicht sie zu verdrängen. Nehme dir stattdessen vor an ihnen zu arbeiten. Sie werden weniger werden und irgendwann werden sie nur noch ganz selten vorbeischauen. Versprochen.






what I love about Berlin


Liebes Berlin, 
 Wir kennen uns noch nicht so lange. Ehrlich gesagt war ich am Anfang ein bisschen überfordert von dir: du bist größer, höher, lauter, schmutziger und einfach in den meisten Dingen extremer, als die Stadt die ich gewöhnt bin. Trotzdem habe ich mich in dich verliebt, Hals über Kopf. Hier sind ein paar von den Dingen, die dich in meinen Augen so wunderbar machen: 


 In manchen deiner Straßen reiht sich ein ausgefallenes, entspanntes und verlockend gemütlich-aussehendes Cafés ans Nächste. Hast du schon einmal daran gedacht wie gefährlich das für uns arme Studenten ist? Aber, nein, mal ehrlich, vielen Dank für die unzähligen Möglichkeiten mit einem Tee und einer Freundin, einem guten Buch oder einer Zeitschrift im Warmen zu sitzen und die Zeit zu vergessen. (Falls jemand mich mal in Berlin suchen sollte – mit 90% Wahrscheinlichkeit befinde ich mich in einem von diesen Cafés) 

rawtastic, danzigerstraße

Wo wir schon dabei sind: Danke auch für die ganzen Möglichkeiten im Restaurant gesundes Essen zu genießen. Weil mein Bauch ein echtes Sorgenkind ist und ich gegen so ziemlich jedes Lebensmittel, dass man sich vorstellen kann eine Unverträglichkeit habe (sorry, Leute, TMI), muss es echt etwas heißen, dass sogar ich hier in manchen Lokalen bestellen kann, ohne die Nerven des Kellners vorher mit meinen Extra-Wünschen zu strapazieren. 


Flohmarkt am Boxhagener Platz, jeden Sonntag ab 10 Uhr

 Okay, zugegeben, wenn man nicht auf Menschenmassen und Gequetsche steht sollte man den Mauerparkt Flohmarkt an sonnigen Sonntagen lieber meiden. Zum Glück hast du noch so viel mehr zu bieten was Flohmärkte & Second Hand Shopping angeht! 




 Zum Thema Shopping fällt mir noch etwas ein: du hast einfach wunderschöne Buchläden! Über „Books&Bagels“ und die klassische „BuchBox“ bis hin zum „Dussmann Kulturkaufhaus“, in dem mir jedes Mal fast die Augen aus dem Kopf fallen, weil ich nicht weiß wohin ich zuerst gucken soll!



Wenn jemand sagt, dass du nicht schön bist, dann hat er wahrscheinlich einfach die Augen noch nicht richtig aufgemacht. Klar, Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters, aber manche deiner Häuser und Gebäude muss man einfach lieben! Trotzdem cool, dass du dir so wenig darauf einbildest. Du bist vielleicht die un-eitelste Stadt, die ich kenne…und das macht einem Teil von deinem Charme aus. 


Wie du noch für gute Vibes sorgst? Wahrscheinlich ist das dein kleines Geheimnis. Aber Street-Art, internationale, kreative und teilweise leicht durchgeknallte Menschen, Museen und unzählige Kulturveranstaltungen tragen sicher dazu bei. Mit dir wird es einfach nie langweilig.


















Was liebt ihr an eurer Stadt? Wenn ihr Lust habt, schreibt eine Liebeserklärung an sie in die Kommentare - oder auf euren Blog!
Licht&Liebe,
Eure Pia

cute & personal little diy christmas gift idea

Die Kinder, auf die ich gestern Abend aufgepasst habe, denken ab heute möglicherweise, dass ich magische Kräfte habe. Das kam so: Als sie gestern nicht einschlafen konnten, meinte ich "Wer weiß, vielleicht liegt morgen früh ja Schnee, wenn ihr aus dem Fenster schaut." Die Antwort: "Nö, bestimmt nicht." 
Und was schmückt heute morgen die Straße? Eine weiße Schneeschicht! Hauchdünn - aber sie ist da! Falls irgendjemand in Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei diesen Beitrag lesen sollte: Ich wäre jetzt bereit für meinen Brief. (Ich weiß, ich bin eigentlich schon ein bisschen zu alt - aber ich würde euch  die Verspätung auch nicht persönlich nehmen!)
Jetzt kommt wirklich Weihnachtsstimmung auf und das bedeutet: Bastelzeit! Ich bin ja nicht wirklich so der feinmotorische Typ - im Handarbeits-Unterricht in der Grundschule habe ich meine Lehrerin regelmäßig in Sinn-und Schaffenskrisen gestürzt, weil ich es auch beim 5. mal nicht hingekriegt habe eine halbwegs gerade Linie zu sticken. Aber ich liebe es an Weihnachten persönliche, handgemachte Dinge zu verschenken  und  ein paar einfache DIYs kriege auch ich hin. Dieses Jahr hat ein Laden um die Ecke ein paar hübsche Stoffreste verschenkt und das hat mich zu dem Design und der Kreation meiner eigenen, personalisierten Jute-Beutel-Kollektion inspiriert. 




Ehrlich gesagt bin ich ein bisschen begeistert von meiner Idee: Die Beutel sehen ganz süß aus, sind schnell und günstig gemacht, man kann sie mit allen möglichen kleinen Geschenken füllen und hat damit auch gleich eine umweltfreundliche Verpackung! GRANDIOS! 

Also, falls ihr auch in Bastellaune seit (oder pleite)- Hier eine idiotensichere Anleitung zu selbstgestalteten Beuteln.
Ihr braucht:




Dann kommt der kreative Teil: malt Buchstaben, Motive, Schriftzüge und andere Kunstwerke auf  die Rückseite eure Stoffreste (Tipp: Achtet darauf, dass die Buchstaben spiegelverkehrt sind. Ich musste es auf die frustrierende Art und Weise lernen.) Dann klebt ihr sie mit Textilkleber auf eure Taschen, wartet 30 Minuten und bügelt einmal drüber. Falls ihr sehr motiviert seit, könnt ihr die Applikationen natürlich auch aufnähen. Et voilà:



Macht ihr auch gerne Geschenke selber? Habt ihr noch weitere DIY-Ideen für Unbegabte?

Habt ein wunderschönes Adventswochenende! 
Licht & Liebe,
Eure Pia 

magical things to do this christmas: #2 share the love

"Die Liebe ist genauso ungerecht verteilt wie der Regen auf dieser Welt. Die einen kriegen zuviel davon ab, die anderen zu wenig." (Frida, Wilde Hühner)

Vor kurzem habe ich einen kleinen Schritt aus meiner Komfortzone gewagt, wahrscheinlich in einem Anfall vorweihnachtlicher Nächstenliebe. Ich weiß, dass meine Aktion nicht gut durchdacht war, kein Zeichen außergewöhnlicher Großherzigkeit oder Selbstlosigkeit, dass ich damit weder die Welt verbessert noch mir irgendeinen Orden verdient habe. Aber sie hat mich zum Nachdenken angeregt und deswegen würde ich euch gerne davon erzählen: 
 Als ich am Samstag vom Feiern nach Hause kam, war es so kalt, dass ich mir meinen Schal mumienartig um das ganze Gesicht gewickelt habe, bis nur noch meine Augen herausgeschaut haben. Wie kann es sein, dass bei so einer schneidenden Kälte manche Menschen kein zuhause haben, keinen warmen, schützenden Raum in den sie sich flüchten können? Dieser Gedanke ließ mich das ganze frostige, nasse Wochenende lang nicht los. 

Am Montagmorgen koche ich spontan die doppelte Menge Tee, fülle die Hälfte in eine alte, verbeulte Thermoskanne, die noch bei mir rumsteht, kippe zwei Esslöffel Honig dazu, was gut gemeint ist, aber ziemlich abartig geschmeckt haben muss, wie mir jetzt im Nachhinein auffällt. Ich weiß, dass ich am S-Bahnhof Alexanderplatz vorbeimuss, wo ich oft viele Obdachlose sehe. Aber ob wirklich jemand diese eisige Nacht da draußen verbracht hat? 
Neben dem S-Bahneingang kauert tatsächlich eine Frau, in sich zusammengesunken, die Arme um die Knie geschlungen, den Kopf gesenkt. Schläft sie? 
 In mir keimen Zweifel auf. Ist ein wildfremdes Mädchen, das ihr um 8 Uhr morgens ins Ohr brüllt nicht vielleicht das letzte was sie brauchen kann? Ich gehe auf sie zu, bevor ich es mir anders überlegen kann. „Entschuldigung,“ sage ich vorsichtig. Dann noch einmal lauter. „Entschuldigung?“ Ich komme mir ziemlich daneben vor. Langsam hebt sie den Kopf, als würde sie das ihre letzte Kraft kosten. Kein Wunder nach so einer Nacht. Sie hat nicht einmal einen Schlafsack. Der Anblick ihres Gesichts wühlt irgendetwas in mir auf. Sie sieht vollkommen fertig aus. Ich senke den Blick auf ihre Hände, rot und rissig, mit schmutzigen Fingernägeln und halte ihr wortlos die Thermoskanne hin. Ihre Lippen formen ein lautloses „Dankeschön.“ 
 Ganz ehrlich: Ich fühle mich kein bisschen erleichtert. Eher beschämt. Was für eine bescheuerte Geste. Wahrscheinlich nur ein gescheiterter Versuch, mein eigenes Gewissen zu beruhigen. 

Stopp. Woher kommen diese Gedanken? Ich habe das Gefühl, als herrsche in unserer Gesellschaft eine tiefe Skepsis gegenüber guten Taten. Man landet sehr schnell in der Möchtergern-Gutmensch-Schublade, zusammen mit den Öko-Freaks und den anderen verstrahlten Hippies. Um ehrlich zu sein habe ich mich selber schon oft dort hineingesteckt. 

Nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht habe, habe ich allerdings beschlossen, dass ich dieses kritische Hinterfragen von jeder gut gemeinten Geste sinnlos finde – kontraproduktiv, um ehrlich zu sein. Natürlich sollten wir immer danach streben noch mehr zu tun, noch mehr zu helfen. Natürlich reicht es nicht nur unseren WhatsApp Status zu „Make Love, Not War“ zu ändern und dann die Augen davor zu verschließen, was in der Welt passiert.
 Aber gar nichts tun, aus lauter Angst es könnte nicht genügen? Aus lauter Angst „fake“ zu sein und pathetisch, dass andere oder womöglich man selber die falschen Absichten hinter einer guten Tat entdecken? Das ist doch Schwachsinn. 

Ich nehme mir für diese Weihnachten vor mehr Mut zur Nächstenliebe zu haben. 

Quelle

Über meinen Schatten zu springen und einfach mal zu machen, statt nur darüber nachzudenken. Vielleicht, ganz vielleicht, war ein heißer Tee genau das was die Frau am S-Bahnhof nach einer schrecklichen Nacht gebraucht hat. Vielleicht hätte ich ihr mit Geld mehr geholfen oder indem ich mich an eine Organisation gewandt hätte – ich weiß es nicht. Aber ihr stummes „Dankeschön“ und  werde ich so schnell nicht vergessen. Es lässt den Wunsch in mir wachsen mehr zu tun. Und wenn meine kleine Geste nur dazu gut war, dann ist das eben so. Besser als nichts. Ich werde es jetzt sagen, auch wenn es ein schrecklicher Klischee-Satz ist: Jedes Lächeln kann etwas bewirken – man kann es nie wissen.
 Also lasst uns diese Weihnachten Liebe verschenken, auch an die, die im Moment vielleicht zu wenig davon haben.
 Hier noch ein paar Ideen, was wir tun können:


  • Ein Ehrenamt annehmen (z.B. über www.gute-tat.de)
  • Vorlesen (z.B. im Altersheim, Hospiz oder Flüchtlingsheim)
  • Warme Kleider oder Schlafsäcke spenden (z.b. an die Caritas - ich glaube am Besten fragt man einfach direkt an, was benötigt wird)
  • die ältere Nachbarin, die alleine lebt zum Kaffee einladen


 Und jetzt lass uns zum Abschluss noch ein paar kollektive Tränen über die kitschigste, wundervollste, zauberhafteste Weihnachtswerbung aller Zeiten vergießen, bei der jedes Jahr aufs Neue mein Herz bricht und die irgendwie gut zum Thema passt:




Licht&Liebe,
Eure Pia

magical things to do this christmas: #1 write a letter






Zu meiner Kindheit haben Briefe genauso dazu gehört, wie Tamagotchis, die „Wilden Hühner“ und die Wendy-Pferdezeitschrift. Ich hatte eine Brieffreundin in Holland, mit der ich regelmäßig über den Postweg kostbare Diddl-Blätter ausgetauscht habe. Ich habe Stunden damit zugebracht Briefe an meine Freundinnen zu schreiben, die dann mit aufwendigen Illustrationen, Glitzerstickern und selbstgepressten Blumen verschönert werden mussten. 

Dann kamen Handys und Computer in mein Leben und mit dem Briefe-Schreiben war es erstmal vorbei. Bis auf ein paar Urlaubspostkarten und gelegentliche Grüße von Oma &co, die sich mit der Technik noch nicht ganz angefreundet hatten, blieb mein Briefkasten leer. Irgendwann habe ich angefangen Briefe zu vermissen. Das Gefühl eine Briefmarke auf fertigen Umschlag zu kleben. Ihm zuzusehen, wie er hinter der Klappe des Briefkastens verschwindet und zu denken: Bitte komm schnell an. Den eigenen Namen in einer vertrauten Handschrift zu sehen. „P.S.“ und „Dein/e…“.

 Handgeschriebene Worte können unvergleichlich schön sein.



 So schön, dass man sie in einer alten Keksdose auf seinem Kleiderschrank aufbewahrt. Ich glaube, wenn es ich aus einem Feuer nur einen Gegenstand retten dürfte wäre es diese verstaubte Box mit Briefen. Als ich nach Berlin umgezogen bin, habe ich mit ein paar guten Freundinnen ausgemacht, dass wir uns ab und zu Post schicken werden. Wir haben uns das ziemlich stilvoll vorgestellt, wie wir abends bei Kerzenlicht am Schreibtisch sitzen und unsere Erlebnisse Revue passieren lassen wie Figuren aus einem Jane Austen Roman…ganz so romantisch ist es vielleicht nicht. Aber es macht Spaß! 
 Also, ran an das Briefpapier! Zaubert euren Lieblingsmenschen ein Lächeln aufs Gesicht! 

Licht&Liebe,
Eure Pia

Second Hand Outfit #2: does this work?

Ich bin mir nicht sicher ob die Kombination aus Zottelmähne (mein altersschwacher Föhn hat jetzt endgültig den Geist aufgegeben) und Jeanskleid lässt mich möglicherweise ein klein wenig grungey aussehen lässt - oder einfach nur wie eine zu groß geratene 4-Jährige. 
Möglicherweise suche ich in den Wolken nach einer Antwort auf diese Frage - dorthin schaue ich nämlich ausnahmslos auf jedem Bild, das ich finden konnte. 




Was meine Posierkünste angeht, ist da definitiv noch Luft nach oben. (Entschuldigung, für diesen äußerst schlechten Wortwitz.)
Ich wünsche euch allen ein zauberhaftes erstes Adventswochenende!

Licht & Liebe,
Pia

my monthly favourites & book of the month

Die Tage huschen vorüber, segeln unbemerkt an uns vorbei, wie die letzten bunten Blätter, werden zu Wochen und Monaten…kann mal jemand kurz die Zeit anhalten? Wenn das so weitergeht bin ich nur noch einen gefühlten Wimpernschlag von meinem 20. Geburtstag entfernt und dabei fühle ich mich innerlich oft noch wie 10. 
Der November war gut. Teilweise sogar wundervoll: in der Heimat den Geburtstag meiner besten Freundin zu feiern – umgeben von lauter Lieblingsmenschen, Besuch von meiner Mama in Berlin, viele Kinoabende & Lesungen, neue Freunde, erster Weihnachtszauber…Teilweise war er auch einfach nur grau. Aber so ist das wohl mit dem November. Kann er ja auch nichts dafür. 
 Ich habe mir überlegt am Ende jeden Monats meine Favoriten vorzustellen: Produkte, die ich richtig gut finde. Da ich in letzter Zeit immer mehr darauf achte, wo die Dinge herkommen, die ich kaufe, wie sie hergestellt werden etc. möchte ich vor allem umweltfreundliche Favoriten mit euch teilen. Wie ich schon oft erwähnt habe, bin ich selber meilenweit davon entfernt ethisch gesehen die „perfekte“ Konsumentin zu sein – ich bin noch mitten im Wandel meiner Kaufgewohnheiten und habe einiges zu lernen. Aber wenn ihr Lust habt, würde ich die schönen Entdeckungen, die ich dabei mache, sehr gerne hier an euch weitergeben! 
Außerdem würde ich gerne mein Buch des Monats vorstellen. Also, ohne weitere Umschweife – meine Lieblinge aus dem November 2017: 



um die 3 Euro pro Packung, erhältlich bei dm und in vielen Biomärkten (z.b. denn's, Alnatura etc.)

 Cupper Teas: Okay, also erstmal ein Hoch auf den Verpackungs-Designer dieser Tees. Ich würde sie alleine schon deswegen kaufen, weil sie meine provisorische 1-Quadratmeter-Küche zumindest ein kleines bisschen schöner aussehen lassen. Abgesehen davon sind sie extrem lecker. Ich bin kein professioneller Tee-Tester, aber ich würde sie jetzt mal als geschmacksintensiv bezeichnen. Süßholz&Minze ist meine Lieblingssorte und schmeckt genauso, wie sie klingt: süß und minzig. 








Wieso ist das jetzt nachhaltig? 
-Fair Trade Produkt
- umgebleichte Teebeutel & Fäden aus ökologischen Pflanzenfasern
-Bio-Zutaten




 Bambus To-Go Becher: Für mich mit meiner Tee-Obsession ein Must-Have und mein ständiger Begleiter. Gibt es mittlerweile überall zu kaufen in allen möglichen Designs und Ausführungen und jedes Café füllt sie einem auf, wenn es ein besonders cooles Café ist, kriegt man sogar Rabatt! 

Wieso ist das jetzt nachhaltig? Muss ich glaub ich nicht viel dazu sagen. Niemand will, dass stündlich ca. 320. 000 Pappbecher im Müll landen. 


9,95 Euro, erhältlich in manchen dm-Stores, Apotheken und online 

 i+m Tausendschön Deo Creme:   Leute, dieses Deo ist die Entdeckung! Ich bin schon ewig auf der Suche nach einem Deo ohne Aluminium, das aber genauso gut wirkt wie eines mit Aluminium und wurde bisher eigentlich immer enttäuscht. Als ich die Deo Creme von i+m gesehen habe, war ich erstmal kritisch – eine Creme? Nur aus natürlichen Inhaltsstoffen?? Das soll wirken??? Dann habe ich dran gerochen und konnte nicht anders, als sie trotz dem stattlichen Preis von 9,95 Euro in meinen Einkaufskorb zu werfen. Ich kenne kein anderes Deo, was so lecker riecht und das meine ich wörtlich – ich will dieses Deo essen. Ich wurde positiv überrascht: Die Deocreme wirkt absolut zuverlässig, genauso gut wie jedes herkömmliche Aluminium-Deo, das meine Poren verstopft und potenziell mein Krebs-Risiko erhöht (ich habe ein bisschen recherchiert- es gibt anscheinend noch keine Langzeitstudien, die einen definitiven Zusammenhang zwischen Aluminium in Deos und zb. Brustkrebs belegen würden – allerdings ist man auf der sicheren Seite, wenn man einen Bogen um Alumium macht und es wird von vielen Seiten empfohlen)

Warum ist das jetzt nachhaltig? 
-keine Plastikverpackung
-hergestellt aus biologischen, veganen Zutaten ohne chemische Zusatzstoffe
-40 Prozent der Einnahmen von i+m gehen an soziale oder ökologische Projekte & Initiativen 

Mein Buch des Monats: Eleanor & Park 







„Sie sah nie schön aus. Sie sah aus wie ein Kunstwerk, und Kunst musste nicht schön sein; Kunst sollte etwas in einem auslösen.“ 

 Eleanor & Park erzählt die Geschichte, von einem Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, die generell jede Menge Pech hat und einem Jungen, der irgendwie anders ist als die Andern. Jeden Morgen sitzen sie nebeneinander im Bus und ignorieren sich – bis sie irgendwann anfangen ihre Comics und ihre Musik zu teilen und das passiert, womit sie beide am wenigsten gerechnet hätten: sie verlieben sich. Eleanors und Parks Andersartigkeit, ihre Selbstzweifel und ihre scheinbare „Un-Coolnes“ machen sie zu den echtesten, interessantesten Charakteren, die ich seit langem in einem Jugendbuch gelesen habe. 

 „Ich gehöre nicht mal mehr mir, ich gehöre dir, und was wäre, wenn du dich entschließt, dass du mich nicht willst? Du kannst mich gar nicht so sehr wollen wie ich dich.“ 

 Ohne überflüssige Worte und ohne jegliches Geschnulze wird die Heftigkeit, der Schmerz und vor allem das unendliche Glück der ersten Liebe beschrieben. So treffend, dass man an manchen Stellen das Gefühl hat man lebt sie selber noch einmal durch. Außerdem zeigen Eleanor und Park wie schwer es sein kann erwachsen zu werden. Hätte ich dieses Buch mit 15 oder 16 Jahren gelesen, hätte ich mich wohl genau in meiner Gefühls-und Gedankenwelt abgeholt gefühlt.

Kennt ihr das Buch oder eines von diesen Produkten? Ich kann sie euch alle nur wärmstens ans Herz legen! Habt ihr Lust auf diese monatliche Reihe? Ich weiß Favoriten-Posts sind nicht gerade die neuste Innovation der Blogger-Welt, aber ich persönlich mag sie einfach gerne.

Licht & Liebe,
Pia

Second Hand Outfit: Happy Birthday, Mama!

Meine Liebe zum Second Hand Shoppen hat hier in Berlin ein neues Level erreicht. Ich hatte in meinen Mission: Fair Fashion Posts schon erzählt, dass ich mir selber ein Shopping Verbot auferlegt habe, was alle un-ethischen, un-nachhaltigen Fast Fashion Läden wie H&M, Zara & co einschließt. Einen Streifzug über Berlins Flohmärkte und den ein oder anderen Blick in die Second Hand Läden, die es hier wirklich en masse gibt erlaube ich mir trotzdem manchmal. Im letzten Monat anscheinend ein bisschen öfter als manchmal, denn mein Kontostand ist auf mysteriöse Weise exponentiell geschrumpft. Ich habe noch genau 4,58 Euro für den Rest des Novembers.Hilfe.



Die Fotos hat meine wundervolle Maman aufgenommen, die mich über das Wochenende mit ihrem Besuch beehrt. Gestern war ihr Geburtstag – ich hatte mir vorgenommen ihr einen besonders schönen Tag zu bescheren, als Dank für die zahlreichen chaotischen & tränenreichen Kindergeburtstage, die sie durchstehen musste. Zusammen mit einer alten Jugendfreundin von ihr habe ich einen kleinen Überraschungsbrunch organisiert, wir waren im Kino und sogar das Wetter hat mitgespielt! Es gab Sonnenschein! Richtigen Sonnenschein! Ich hatte schon fast vergessen wie der aussieht. 



 Das Hemd und den Pulli habe ich auf einem 1-Euro Vintage Sale in Kreuzberg gefunden – der Hipster-Himmel schlechthin. Der Pulli kratzt zwar ganz fürchterlich, hält aber unglaublich warm und das Rot macht mir irgendwie gute Laune im tristen Novembergrau.


Licht & Liebe,
Pia

my bucket list

Meine liebe Freundin Amanda hat im Sommer auf ihrem Blog Soulstories ihre Bucketliste gepostet, eine Liste mit den Dingen, die sie in ihrem Leben unbedingt noch tun will. Ich lese solche Listen wahnsinnig gerne. Vielleicht weil ich neugierig bin, vielleicht weil ich Träume liebe – sie können gar nicht groß und verrückt genug sein. 
 Meine eigene Bucketlist zu schreiben fand ich gar nicht so einfach. Ich wollte nur Dinge aufschreiben, von denen ich weiß, dass sie Bestand haben, dass sie mir wirklich, wirklich wichtig sind. Klar kann es trotzdem sein, dass diese Liste in ein paar Jahren schon wieder ganz anders aussieht schließlich kommen mit neuen Lebensphasen und neuen Menschen auch neue Ideen. 
Aber hier und heute sind das die 12 Dinge, die ich unbedingt erleben will bevor ich sterbe: 




1. Fließend Französisch sprechen. 

2. Den Sonnenaufgang in Paris auf den Treppen von Sacre-Coeur ansehen. 

 3. Ein Leben lang mit meinen besten Freunden befreundet bleiben, sodass wir als alte Omis zusammen über unsere Jugenderinnerungen lachen können. 




 4. Ein eigenes Pferd haben. 

5. Klavier spielen lernen. 

6. Eine Zeit lang auf einem Schiff/Boot/Hausboot leben. 

7. An folgende Orte Reisen: Die Mongolei, New York, Griechenland, Kopenhagen, Island, Kanada, Hawaii und noch vieeele weitere. 


8. Meiner Mutter ein Grundstück mit einem Zirkuswagen kaufen (davon träumt sie seit sie als junge Frau mit einem Zeltheater herumgereist ist. Ich will einfach ihren Gesichtsaudruck sehen, wenn der Wunsch endlich in Erfüllung geht!) 

 9.Ein Kinderbuch schreiben. 

 10. Mir eine analoge Kamera zulegen und 238342334 Fotos machen. 



11. Einen Job finden, in dem ich mich für eine gute Sache einsetzen kann, für die ich wirklich brenne. 

12. Tanzen. Im Studio, vielleicht irgendwann wieder auf der Bühne, auf Konzerten, in Clubs, auf Festen und Hochzeiten, nachts auf der Straße, im Regen…
 
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...